Physikertagung 2017

... und die Forschungstaucher waren mit dabei. Tauchen ist ja eigentlich angewandte Physik - auch wenn mancher Taucher hier ganz gern nicht so tief eintauchen will - meist gehört ja auch noch bißchen Mathematik dazu. Es ist jedoch eine Tatsache, dass man ohne physikalisches Grundwissen physiologische und tauchmedizinische Probleme beim Aufenthalt unter Wasser nicht versteht, der verwendeten Tauchtechnik sich ratlos ausgeliefert sieht und möglicherweise die vom Gesetzgeber formulierten Regeln für Forschungstaucher als "Einschränkung der Freiheit in der Forschung" missversteht. Insofern brauchten die Kolleginnen aus dem Institut für Physik keine Überredungskunst aufwenden, um die Forschungstaucher zur Mitwirkung beim Physikertag am 7.3.2017 zu bewegen. Zusätzliche Motivation leitete sich aus dem Motto "Physik und Meer" ab. So zeigten bspw. Kollegen aus dem IOW Sedimentkerne als Teil des Meeresbodens und Studenten und Mitarbeiter aus dem Maschinenbau ihren Tretbooteigenbau "Anna-X" (das X wird als "chie" gelesen!), der bei diversen Veranstaltungen an der Wasseroberfläche vorgeführt wird. Des Forschungstauchers Arbeitsfeld ist der Bereich dazwischen, also die Wassersäule von oben bis unten (falls es nicht zu tief ist). So war dann auch die Präsentations-Nische des Forschungstauchzentrums angeordnet - auf der 1. Etage. Offenbar wurden wir ausreichend und positiv wahrgenommen, denn der Wunsch auf Wiederholung zur "Langen Nacht der Wissenschaften" am 27.4.2017 soll nun realisiert werden.

Bilder: W. Loseries (4)

wie tief, wie lange, wie oft darf man tauchen?
... es gab viele interessierte Fragen

Bilder: G. Niedzwiedz (2)

Immer wieder faszinierend: der kartesische Taucher
manch Besucher liess sich auch auf den Arm nehmen